Mein Equipment

Retinette

Kodak Retinette

wo fange ich an?

Es war einmal…;-)

Mit ca. 6 Jahren drückte mir meine liebe Mutter ihre KODAK Retinette in die Hand und meinte: „Mach du die Fotos!“ Und damit nahm das Verhängnis seinen Lauf. Ein paar Jahre später bekam ich dann mit der AGFAMATIC  pocket 2000, der berühmt-berüchtigten „Ritsch-Ratsch“, meine eigene Kamera und meine Finger wurden nicht mehr blutig vom Blendenring der Retinette.

Yashica FXD Quartz

Der nächste Schritt war dann, dass ich meine Mutter fragte ob ich mein Sparbuch plündern darf, um mir eine Spiegelreflex Kamera zu kaufen. Ich war grade mal 16 und sie meinte, ich müsse wissen was ich tue. „Weiß ich Mama!“ und flugs war ich im Fotohaus Scharinger (das es heute noch gibt, nur in einem neuen Geschäft) und kaufte mir die YASHICA FX-D Quartz und dazu das damals, als Dream-Team propagierte, TOKINA Objektiv Set mit 28-70mm und 70-210mm  und einen Yashica Blitz. Jetzt ging´s so richtig los und wenn ich mir die Fotos und Dias aus der Zeit ansehe, muss ich immer noch lächeln und weiß genau wie ich mich damals freute (auch wenn mich meine Freunde für verrückt erklärten). 😉

Contax 167 MT

Contax 167 MT

Einige Jahre später folgte eine  CONTAX 167MT und ich ließ die Objektive dafür umbauen (Blendenmitnehmer).

Dann machte ich den Sprung ins Mittelformat mit der legendären YASHICA MAT 124 GOLD,
eine völlig neue und spannende Art der Fotografie für mich, die ich sehr liebte.

Canon EOS RT

Mitte der 80er Jahre bekam ich etwas Probleme mit den Augen und dadurch resultierte auch, dass meine Fotos oft nicht mehr so scharf waren wie früher. Was tun? Auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem stieß ich auf die CANON EOS RT.
Eine semiprofessionelle Spiegelreflex-Kamera mit halbdurchlässigem, feststehendem Spiegel (ja, ja – das war KEINE SONY-Erfindung) und ausgezeichnetem Autofokus. Sie wurde gerade abverkauft (und der lief so gut, dass Canon damals angeblich sogar überlegte, sie weiter zu produzieren) und so schnappte ich mir dieses Teil und kaufte mir ein EF 28-80 mm 3,5-5,6 USM dazu und war wieder glücklich! So blieb es lange, lange Jahre. Ich machte mit der Kombination 95% meiner Fotos und das Teleobjektiv, das ich mir irgendwann gebraucht kaufte, war nur sehr selten im Einsatz.

Inzwischen arbeitete ich im Einkauf des größten Versandhauses in Österreich im Bereich Disposition und Einkauf für die Kaufhäuser. Natürlich landete ich dort auch im Bereich Foto und kam dann auch mit der digitalen Fotografie in Berührung. Erst wehrte ich mich und wollte da nicht wirklich einsteigen. Über Testversuche mit einer CASIO QV, einer SONY DSC-70 und einer CANON Powershot G2 (die ich damals mit ihrem dreh- und schwenkbaren Monitor schon sehr gut fand) landete ich bei der MINOLTA Dimage A1 weil ich einfach die Notwendigkeit einer teuren D-SLR für mich (noch) nicht sah. Mit der Minolta war ich sehr zufrieden! Als Bridge-Cam hatte sie nicht nur ein exzellentes GT Zoom von 28-200 mm sondern auch gleich zwei Makrobereiche! Der klappbare Monitor und besonders der elektronische, kippbare Sucher waren damals schon eine kleine Sensation. Die Makrobereiche fesselten mich besonders, was man dann auch deutlich an meinen Fotos erkannte.

ABER ES KAM, WIE ES KOMMEN MUSSTE! 

Canon EOS 5D MKII

Canon EOS 5D MKII

Bei einer Fotoserie über ein Mittelalterspektakel in Jedenspeigen (NÖ) sah ich am Abend überhaupt nichts mehr.
Zu diesem Zeitpunkt entschied ich: „OK, eine D-SLR muß her!“
Was für ein Zufall, dass gerade die 300D von CANON als erste D-SLR unter € 1000.- auf den Markt gebracht wurde und s0 versuchte ich mein Glück damit. Hatte ich doch auch passende analoge Objektive dazu! Sie blieb mir aber nur ein Jahr, denn ich wurde mit dem  angeblich „so intelligentem“, mir aber eher „bevormundend“ vorkommendem Autofokus-System nicht ganz glücklich. Es folgte die 20D und das Ding war auf jeden Fall richtig für mich. Ich baute meinen Objektivpark und meine Liebe zur Natur-/Makrofotografie aus. Natürlich blieb es nicht dabei. Es kam die 40D und die 50D und Ende 2012 wechselte ich mit der 5D MKII ins Vollformatlager! Endlich waren 50 mm wieder 50 mm! Dazu kamen eine hochwertige Auswahl an feinen Linsen, mit denen ich sehr viel Spaß hatte. Zu diesem Zeitpunkt begann ich meine ersten Portraits zu machen.

Eigentlich war ich jetzt endlich dort, wo ich hin wollte und die Geschichte hätte ein gutes Ende, oder? Tja, schön wäre es. Mit der Zeit wurde mir „all das Zeug“ zu schwer, besonders im Urlaub sehnte ich mich nach leichterem Gepäck. Ich wollte dabei aber, bezüglich der Bildqualität, keine großen Eingeständnisse machen. Mitte Februar 2015 verkaufte ich alles und machte ich mich erneut auf die Suche nach dem richtigen Werkzeug für mich.

Olympus OMD E-M 5 mit Handgriff

Olympus OMD E-M 5 mit Handgriff

Die Lösung zeigte sich im Olympus mFT (Micro Four/Thirds) System. Kameras wie die PEN E-PL 5, E-P5 und die OMD E-M5 sind erheblich kleiner und leichter, liefern aber mit den hochwertigen ZUIKO Fest- und Zoombrennweiten eine so ausgezeichnete Bildqualität, dass sich das APS-C Lager der großen Hersteller Canon, Nikon und Sony warm anziehen muss. Wobei letzterer Hersteller sich als ebenbürtiger Mitbewerber darstellt und sogar mit den Modellen Sony Alpha 7 und 7r  die ersten spiegellosen Vollformat-Kameras auf den Markt brachte. Dennoch sind die Objektive relativ groß und schwer und für mich daher trotzdem keine Option.

Und so geht es doch weiter, mit der Lupographie. 😉
Die Canon EOS 5D MKII und einige Linsen behielt ich noch ein Jahr für hochwertigste Indoor-Arbeiten, verkaufte sie dann aber doch. Inzwischen übernimmt jetzt das Olympus System die Verantwortung für alles und die E-PL5 mit dem 20mm Leica nutze ich als „Immerdabei“. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Lösung.

Danke an alle, die Interesse zeigten und bis hierher durchgehalten haben. 😉

Euer WOLF