Archiv des Autors: Wolf

Stammzelltransplantation bei Multipler Sklerose

13.01.2018 – Prof. Christoph Heesen gibt im Video Auskunft über Fragen zur Stammzelltherapie bei MS. Für wen sie in Frage kommt, warum sie in Deutschland nicht oft zum Einsatz kommt und weshalb eine Therapie im Ausland dennoch vermieden werden sollte.

Das Immunsystem „einfach“ neu starten und ohne Multiple Sklerose weiterleben – das ist der Traum von Wissenschaftlern und vor allem auch vieler Patienten. So einfach ist es leider nicht. Weder kann die MS durch eine Stammzelltransplantation komplett ausgeschaltet werden, noch ist eine solche Stammzelltherapie ein einfacher Weg, wie Prof. Dr. med. Christoph Heesen hier im Video erklärt.

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Ocrelizumab für schubförmige und primär progrediente Multiple Sklerose zugelassen

12.01.2018 – Das gaben die EMA sowie der Hersteller bekannt. Ocrelizumab ist damit das erste Mittel, das in Europa zur Behandlung der frühen primär progredienten MS zugelassen ist.

Der Hersteller Roche gab heute bekannt, dass Ocrelizumab, Handelsname Ocrevus, ab sofort in der Europäischen Union zugelassen ist. Für Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose gibt es damit eine weitere Therapieoption. Für Menschen mit primär progredientem Verlauf wird Ocrevus die erste krankheitsmodifizierende Therapieoption überhaupt sein.

In klinischen Phase-III-Studien zeigte Ocrelizumab im Vergleich mit Interferon mit 46,4 % eine deutlich reduzierte jährliche Schubrate bei schubförmigen Patienten.
Bei Patienten mit primär progredienter Multipler Sklerose führte der Wirkstoff dazu, dass das Risiko einer Progression innerhalb von zwölf Wochen um 24 % reduziert wurde.

Ocrelizumab wird zu Beginn im Abstand von zwei Wochen mit je 300mg als Infusion gegeben. Nach diesen beiden Initial-Infusionen nur noch alle 6 Monate mit einer Dosis von 600mg.

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Weihrauch bei Multipler Sklerose

Kleinstudie bestätigt Effekt von Weihrauch bei Multipler Sklerose

11.01.2018 – Eine frühe Phase-II-Studie aus Deutschland kommt zu dem Ergebnis, dass Boswellia-Extrakt die Entzündungsaktivität bei MS signifikant senken kann.

Weihrauch-Extrakt zeigte in einer frühen Phase-II-Studie bei schubförmiger MS überraschend deutliche Ergebnisse (AMSEL.DE berichtete bereits 2014). In der 8-monatigen Studie mit nur 28 Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose verringerte der Extrakt Läsionszahl und -größe im MRT deutlich. Ebenso deutlich die Ergebnisse bei der Verringerung der Hirnatrophie.

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Die, die es einfach macht.

 Mit Multipler Sklerose nach Afrika reisen?

Lea erzählt im „together“-Portrait von ihrem Abenteuer, ihren Hindernissen und Erfahrungen, die sie bei ihrem Auslandssemester im knapp 12.000 km entfernten Namibia machte.

„Arbeit mit Kindern mit Behinderung in Namibia gesucht“ – mit dieser Internetsuche begann Lea ihr Abenteuer: zuerst ein halbes Jahr lang Hindernisse überwinden und danach mit die besten sechs Monate ihres Lebens. Die MS-Erkrankte hatte sich in den Kopf gesetzt, ihr Auslandssemester im Bereich Soziale Arbeit in einem afrikanischen Land zu verbringen. Für die heute 25-Jährige ist MS „eine Krankheit, mit der man leben kann“. Weshalb also nicht auch sechs Monate in Namibia – das Land gilt als eines der sicheren in Afrika und bietet teilweise gute hygienische Standards. Da es in Namibia nur zwei Einrichtungen für behinderte Kinder in der Altersgruppe bis 3 Jahren gibt, fiel die Wahl nicht schwer. Bereits zwei Tage nach ihrer Bewerbung bekam sie die Zusage der Kindertagesstätte in Swakopmund, einer Wüstenstadt an der Westküste Namibias.

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Kurzfilm zum Leben mit MS

Zum Welt-MS-Tag 2018: Verständnis für das Leben mit Multiple Sklerose schaffen und darauf aufmerksam machen, dass ein freies und selbstbestimmtes Leben auch mit MS möglich sein sollte!

Power-Wolf is coming!

Ich habe mich dazu entschieden, mir einen E-Rolli für In- und Outdoor zu zulegen.

Nach Stunden der Recherche im Internet, unzähliger YouTube Videos und dem Beratungsgespräch mit meinem Bandagisten des Vertrauens (Bernhard S. von Bandagist Heindl in Urfahr) habe ich mich für den Invacare Kite entschieden. Das Ding ist sehr effizient und ziemlich geländetauglich aber trotzdem wendig genug, damit ich ihn durch die Wohnung auf den Balkon bekomme um ihn aufladen zu können, da ich ausserhalb dazu keine Möglichkeit habe.

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Der Nocebo-Effekt

Der Placebo Effekt ist mittlerweile gut bekannt – der Nocebo-Effekt hingegen ist vielen wahrscheinlich noch nicht so geläufig – dabei stellt er in der Medizin eine nicht zu unterschätzende Einflussgröße dar.

Man kann den Nocebo-Effekt (von lat. nocere = schaden) als negativen Placebo-Effekt beschreiben – also eine Einflussgröße, die selbst keine spezifische Wirkung besitzt, aber trotzdem eine negative Reaktion hervorruft. Wie der Placebo-Effekt beruht der Nocebo-Effekt auf einer bestimmten Erwartungshaltung, die entweder unbewusst oder „erlernt“ sein kann. So kann es bei Patienten zu Befürchtungen kommen, dass bestimmte äußere Einflüsse, in der Regel Medikamente, aber auch bestimmte Eingriffe und Prozeduren, krank machen. Diese Personen erkranken dann auch tatsächlich, bzw. beobachten bestimmte Symptome an sich. Der Effekt wird in der Regel durch ausführliche Erläuterungen zu Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten verstärkt – und damit wären wir dann auch wieder beim Beipackzettel, über dessen Informationsfülle ich schon in meinem letzten Blog geschrieben habe.

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Multiple Sklerose und PML

Dieser Erklärfilm zeigt anschaulich, warum bestimmte MS-Medikamente PML auslösen können, wie man Symptome erkennt und wie man das Risiko gering halten kann.

ML steht kurz für Progressive Multifokale Leukenzephalopathie. Die PML ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Auslöser dafür ist das John Cunningham Virus, kurz JC-Virus. Das Virus schlummert in den meisten von uns bereits von Kindesbeinen an. Gefährlich wird es nur, wenn die Viren reaktiviert werden und ins Gehirn eindringen können. Dies kann passieren, wenn das Immunsystem unterdrückt wird, zum Beispiel durch Medikamente.

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