Archiv der Kategorie: MS-News-Blog

MS-Neuigkeiten und Dikussionen

DESIGN CENTRALE LINZ 4 + 5 Mai 2018

Tipp einer lieben und kreativen Bekannten für den Mai-Anfang!
Wo einst dass Zentralkino die Herzen höher schlagen ließ,
findet sich Marktplatz für Mode und Design in höchster Qualität!
Zweckmäßig und handgemacht aus österreichischer Produktion!

„Sehen sie sich das an!“ . Meine persönliche Empfehlung! 😉

Weltreise trotz Multipler Sklerose

Einmal um die ganze Welt reisen wollte Elodie schon lange. Nach der Diagnose MS hatte die angehende Realschullehrerin diesen Traum ad acta gelegt. Nun wird er doch noch wahr.

Elodie hat gerade ihr erstes Staatsexamen für das Lehramt geschafft und realisiert nun einen ihrer größten und am längsten gehegten Träume: eine Weltreise! „Lange dachte ich, es sei wegen meiner Erkrankung nicht möglich, bis ich meinen persönlichen Helden, Dirk, getroffen habe, und er sich entschlossen hat, dieses Abenteuer, neben dem der Ehe, mit mir zu wagen,“ berichtet die Französin in ihrem Reise-Blog.

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Behandlungsoption bei Sekundär Progredienter MS

Siponimod zeigte in einer Phase-III-Studie Erfolge auch beim sekundär fortschreitenden MS-Verlauf. Dies zeigen die Ergebnisse einer internationalen Studie.

Es tut sich einiges in der MS-Forschung. Zuletzt war ein Meilenstein mit der Therapiemöglichkeit durch Ocrelizumab für den Primär Progredienten Verlauf erreicht worden (amsel.de hatte berichtet). Nun könnte mit Siponimod laut den Forschern die erste nachgewiesen wirksame Therapie für die SPMS (Sekundär Progrediente MS) vorliegen.

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Hirnstimulation fördert Myelinbildung

08.03.2018 – Australischen Forschern gelang der Nachweis, bislang im Tiermodell, dass bestimmte Übungen oder Nervenreizung von außen zu einer erhöhten Myelinbildung führen. Bei Multipler Sklerose fehlt Myelin und „legt“ die Nerven im ZNS „blank“.

Durch Jonglieren remyeliniseren. Die Myelinschicht aufbauen, indem man ein Instrument spielt. Durch transkranielle Stimulation die Multiple Sklerose verbessern. – Australischen Forschern der Monash Universität gelang der Nachweis, zunächst im Mausmodell, dass Remyeliniserung funktionieren kann. Und sie bereiten damit die Grundlage für Studien am Menschen.

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Zum Weltfrauentag: JUNG, WEIBLICH, MS

WIE DIE KRANKHEIT DAS LEBEN VERÄNDERT

Die Diagnose MS wirkt sich stark auf das Leben der Betroffenen aus. Vor allem die Familienplanung, Partnerschaft und Karriere sind davon betroffen.

Frauen sind fast doppelt so häufig von MS betroffen wie Männer. Zum internationalen Frauentag am 08. März rückt daher eine aktuelle Umfrage die Einflüsse der Autoimmunerkrankung auf die unterschiedlichen Lebensbereiche von Frauen in den Mittelpunkt. Denn, was viele Außenstehende nicht wissen, die Erkrankung wirkt sich nicht nur auf den Körper aus, sondern kann auch bei der Karriere, Partnerschaft und Familienplanung eine entscheidende Rolle spielen – und das bereits vor der gesicherten Diagnose. Die Unsicherheit möglicherweise eine chronische Erkrankung zu haben, lässt Patientinnen Entscheidungen anders treffen.

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JUNGE MENSCHEN MIT MS: SOZIALE KONTAKTE

MS-KONTAKTE KNÜPFEN

Auch wenn die Hilfe und Unterstützung von Familie und Freundeskreis sehr wichtig ist, manchmal fühlt man sich von „nicht an MS Erkrankten“ vielleicht nicht ganz verstanden. Denn sie durchleben die Krankheit nun einmal nicht, wie man selbst. Eine große Hilfe kann der Austausch mit anderen MS-Betroffenen sein. Eine Möglichkeit Kontakte zu anderen MS-Erkrankten zu knüpfen, ist über lokale Selbsthilfegruppen oder die Landesgesellschaften. Auf Bundesebene sind die Österreichische MS-Gesellschaft als auch die Gemeinnützige MS-Stiftung sehr tolle Anlaufstellen für qualitative Informationen und Unterstützungsangebote. In den Selbsthilfegruppen kann man Erfahrungen austauschen, gemeinsame Unternehmungen planen und vielleicht sogar FreundInnennden.

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Irrtum: Multiple Sklerose sei Willenssache

Multiple Sklerose sei Willenssache, hört man immer wieder. Und Ratschläge wie „Stell‘ Dich nicht so an“. Der Wille versetzt Berge, sagt schließlich eine Volksweisheit. Da ist sicher was dran, wenn man an Beispiele denkt wie abnehmen, regelmäßig Sport treiben, eine neue Sprache lernen, jeden Tag eine gute Tat vollbringen. Ein fester Wille gepaart mit eisernem Durchhaltevermögen kann da einiges bewirken.

Doch wie soll der Wille eine schwere systemische Krankheit wie die Multiple Sklerose beeinflussen? Es klappt ja schon bei einem simplen Schnupfen, sprich grippalen Infekt nicht! Vielleicht helfen die gängigen Hausmittelchen über die lästigsten Symptome hinweg. Schlimmstenfalls verordnet der Hausarzt ein Antibiotikum, um die Bakterien in Schach zu halten, wenn schon die Viren sich ungehindert austoben. Einen Beitrag zum Gefühl „Wohlsein trotz Infekt“ kann aber der Wille leisten, sich nicht in die Krankheit hineinfallen zu lassen, sondern nach je nach Schwere des Infekts vielleicht in etwas verlangsamter Gangart, den gewohnten Aktivitäten nachzugehen.

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Löst kristallines Cholesterin Entzündungsprozesse aus?

Münchner Forscher finden einen möglichen Zusammenhang zwischen Cholesterin und Multipler Sklerose.

Zu hohe Cholesterinwerte sind gefährlich, das ist bekannt. Sie können in den Blutgefäßen Arteriosklerose auslösen, eine anhaltende Entzündung, welche die Gefäße zusetzt und schwere Folgen haben kann. Nun haben Münchener Forscher am Mausmodell entdeckt, dass bei einer Multiplen Sklerose Cholesterin ebenso eine Rolle spielen könnte. Der Fall ist jedoch etwas anders gelagert.

Bei der Zerstörung der fettreichen Myelinscheiden fällt Cholesterin an, das abgebaut werden muss. Wird das Cholesterin zu langsam abgebaut, kristallisiert es und führt, so die Hypothese der Forscher, an diesen Stellen zu chronischen Entzündungen. Die zerstörten Myelinscheiden können nicht in ausreichendem Maße wiederhergestellt werden.

Im Mausmodell gelang es den Forschern, diesen Regenerierungsprozess mit einem Medikament wieder anzukurbeln. „Wenn wir die Tiere mit einem Medikament behandelten, das den Abtransport von Cholesterin fördert, gingen die Entzündungen zurück und die Myelinscheiden wurden regeneriert“, so Mikael Simons vom Münchener Team. Als nächstes wollen die Forscher prüfen, ob dies auf den Menschen übertragbar ist.

Science, 2018, DOI: 10.1126/science.aan4183

 

Ocrelizumab zugelassen

Ab diese Woche ist Ocrevus® (Ocrelizumab) zur Behandlung der schubförmigen (RMS) und primär progredienten Multiplen Sklerose (PPMS) verordnungsfähig und in den Apotheken erhältlich. Angesichts der guten klinischen Wirksamkeitsdaten und des akzeptablen Sicherheitsprofils wird das Medikament in Zukunft eine wichtige Rolle für die Immuntherapie der Multiplen Sklerose spielen.

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