Achtung! Die „Chinesen“ kommen!

© Samyang

7artisians, Kamlan, Meike, Samyang (=Rokinon), egal wie sie alle heißen und ob sie aus China, Korea oder Indien kommen, sie fluten, besoders seit es spiegellose Kameras gibt, den Weltmarkt mit mehr oder weniger brauchbaren Objektiven. Meist sind sie manuell zu fokussieren (mit Ausnahme von Samyang, hier gibt es seit 2019 auch Objektive mit Autofokus), manchmal sogar in der Mitte ziemlich brauchbar bis gut. Wenn man aber die Ränder ansieht, finden sich bald die typischen Probleme wie

  • Vignetierung (starke Randabschattung),
  • deutlich geringere Schärfe und Auflösung,
  • die Linsen verzeichnen ordentlich (polster- und tonnenförmig)
  • und die chromatischen Aberrationen (Farbsäume an Kanten und Linien) ruinieren das Bild im Detail.

Also hat man eine tolle Kamera mit besten technischen Daten und verschenkt das Wesentliche, nämlich die Bildqualität, weil die davor geschraubten „Flaschenböden“, die von der Kamera angeforderte Leistung gar nicht erst erbringen können.
Da fragt man sich doch: Was hat das für einen Sinn bitte?

Es mag ja das eine oder andere ganz brauchbare Teil dabei sein aber ich für meinen Teil habe mich für, mehr oder weniger, „ausgediente“ Objektive der Originalhersteller, wie z. B. Canon entschieden. Mit entsprechenden Adaptern, kann man alte Schmuckstücke zu Diskontpreisen an DSL-M´s nutzen und so seinen Objektivpark mit sehr gutem Material – großteils sogar mit AF – aus der Vergangenheit ergänzen.